{"id":34,"date":"2019-08-29T12:39:01","date_gmt":"2019-08-29T12:39:01","guid":{"rendered":"http:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/?page_id=34"},"modified":"2019-09-09T15:16:15","modified_gmt":"2019-09-09T15:16:15","slug":"die-kathedrale","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/die-kathedrale\/","title":{"rendered":"Die Kathedrale"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Kathedrale der Touren Heiliger Martin<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-35\" src=\"http:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/szekesegyhaz-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/szekesegyhaz-217x300.jpg 217w, https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/szekesegyhaz.jpg 579w\" sizes=\"(max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/>Die Latoriza flie\u00dft durch die Bischofsstadt, die der Sitz der R\u00f6misch-Katholischen Di\u00f6zese Mukatschewo ist. Die Siedlung stammt aus der Arpadenzeit. Mitte des 12. Jahrhunderts wird sie als Mukatschewo zum ersten Mal erw\u00e4hnt. Ihre Burg taucht 1311 in den Urkunden auf. Die Stadt Mukatschewo wurde 1241 zur Zeit vom K\u00f6nig Bela IV. durch die Tataren verw\u00fcstet. An der Stelle der fr\u00fcheren Bewohner siedelten sich neue an. 1356 wird Mukatschewo als k\u00f6niglicher Ort erw\u00e4hnt und erhielt 1378 von der K\u00f6nigin Elisabeth, der Mutter des K\u00f6nigs Ludwigs I., des Gro\u00dfen, die Stadtrechte. Die r\u00f6misch-katholische Kirche wurde noch im 14. Jahrhundert zur Ehre des Heiligen Martins gebaut. Die Kirche stand wahrscheinlich schon, als K\u00f6nigin Elisabeth in ihrem auf 1376 datierten Schreiben in Beregowo genehmigte, dass die Stadt Mukatschewo die Abbildung des Heiligen Martins auf ihren Siegel gravieren darf. Die K\u00f6nigin Elisabeth betete hier viel.<\/p>\n<p>Im p\u00e4pstlichen Zehntel Verzeichnis von 1333 wird die Pfarrei als au\u00dfergew\u00f6hnlich erw\u00e4hnt. Das p\u00e4pstliche Zehntel Verzeichnis im Jahre 1334 spricht schon \u00fcber den Priester Istv\u00e4n in Mukatschewo. In den siebziger Jahren des 14. Jahrhunderts, unter der K\u00f6nigin Elisabeth wurde die Kirche umgebaut und w\u00e4hrend der Zeit der Hunyadis erneuert. Zur Zeit der Reformation nahmen viele Mukatschewer B\u00fcrger die neue Religion an und nahmen die Kirche in Besitz. 1551 lehrt M\u00e4rton Santa K\u00e4lm\u00e4ncsehi, der ehemalige Domherr von Gyulafeherv\u00e4r, als offiziell eingesetzter Seelsorger in der besetzten katholischen Kirche die Lehren Kalvins anstatt Luthers. Unter Istv\u00e4n Bocskay, Gabor Bethlen und den R\u00e4k\u00f6czis bl\u00fchte die neue Religion weiter auf. 1567 brannten Kirche und Stadt infolge der Schlacht zwischen den Truppen des Kaisers Maximilian und Szapolyai ab. 1657 setzten die Polen erneut die Kirche und die Stadt in Brand. Zur Restauration des Kirchengeb\u00e4udes leistete Zsuzsanna Lor\u00e4ntffy Hilfe. Zs\u00f6fia B\u00e4thory gab 1660 die Kirche, das Pfarrhaus und die Schule den Katholiken zur\u00fcck. Der Tradition nach brachte Imre Th\u00f6k\u00f6ly 1682, nachdem er Ilona Zrinyi geheiratet hatte, in seiner eigenen Kutsche den protestantischen Seelsorger zur\u00fcck und teilte die G\u00fcter zwischen den Katholiken und den Protestanten auf. In ihrer Versammlung von 1705 in Szecseny trafen die St\u00e4nde schlie\u00dflich die Entscheidung, da\u00df die Kirche den Katholiken geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>1686, w\u00e4hrend Ilona Zrinyi die Burg verteidigte, steckte Caprara, der F\u00fchrer der kaiserlichen Truppen, die Kirche und die Stadt in Brand. Bis 1725 wurde das abgebrannte Geb\u00e4ude gr\u00f6\u00dftenteils wieder saniert. 1746 erfolgten gro\u00dfe Umbauten an der Kirche. Im Jahre 1800 lie\u00df Graf Erwin von Sch\u00f6nborn einen Altar f\u00fcr die Kirche errichten. Wir verdanken ihm auch das heutige Altarbild, das den hl. Martin auf einem Pferd abbildet, als er die H\u00e4lfte seines Mantels dem Bettler reicht, jenen Bettler, den Martin im Traum als Christus wieder erkannte. Das Bild wurde in Wien gemalt.<\/p>\n<p>Ende des 19. Jahrhunderts war das Kirchenschiff so verfallen, dass es niedergerissen werden mu\u00dfte. Aus der alten Kirche blieb nur das Sanktuarium, aus dem eine Kapelle gestaltet wurde. Die neue Kirche baute 1905 der Baumeister M\u00e4rton Wagner aus J\u00e4szap\u00e4ti nach den Pl\u00e4nen von Gy\u00f6z\u00f6 Czigler mit einer von der alten Kirche unterschiedlichen Orientierung im eklektischen Stil. Die Grundmauern der neuen Kirche wurden am 7. August 1904 gesegnet. Die aufgebaute Kirche wurde am 24. September 1905 mit gro\u00dfer Festlichkeit geweiht. Die Alt\u00e4re bestellte man bei der Firma \u201eOberbauer es Tsai&#8220; aus Budapest. Das ist interessant, denn die Alt\u00e4re der Kirchen in der Umgebung von Mukatschewo sind gleich gestaltet; wahrscheinlich hat dieselbe Firma all diese gefertigt. Die Altarstatuen und die Kanzel sind aber Werke von Tiroler K\u00fcnstlern. Nach 1945 mu\u00dfte die Kirche renoviert werden. Dazu konnte man aber erst nach langer Verz\u00f6gerung 1967 eine Erlaubnis erwerben. Man hat dann die Fassade v\u00f6llig neu hergerichtet. Es folgten weitere Neuerungen: 1970 wurde die Kirche innen ausgemalt und ein Volksaltar errichtet; 1976 wurde das Dach repariert und die Kirche au\u00dfen renoviert. Zuletzt wurde sie 1989 innen ausgemalt. Die Versch\u00f6nerung und die Verbesserung des Doms dauert bis heute an. Das Kirchentemtorium wurde neu eingez\u00e4unt, die konfiszierte Kapelle wurde nach der R\u00fcckgabe renoviert. Es gelang auch, das Bild des St. Martin von Tours auf dem Hochaltar zu renovieren. Die Di\u00f6zese plant eine neue Au\u00dfenrenovierung f\u00fcr 2005, dem hundertj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um. Die Kirche wurde am 27. M\u00e4rz 2002 zum Dom der neugegr\u00fcndeten Di\u00f6zese Munk\u00e4cs erhoben.<\/p>\n<p>Am Eingangstor befindet sich das Altarbild der zerst\u00f6rten Kirche aus Sofiendorf, gemalt von Viktor Madar\u00e4sz. Auf dem Bild sieht man den hl. K\u00f6nig Stephan, wie er seine Krone der Heiligen Jungfrau Maria, bzw. durch sie dem vorsehenden Gott anempfiehlt. Ihre Orgel bauten die Br\u00fcder Rieger 1913. Die Matrikel beginnen 1712. Die Sprache der Liturgie: ungarisch, slowakisch, ukrainisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kathedrale der Touren Heiliger Martin Die Latoriza flie\u00dft durch die Bischofsstadt, die der Sitz der R\u00f6misch-Katholischen Di\u00f6zese Mukatschewo ist. Die Siedlung stammt aus der Arpadenzeit. Mitte des 12. Jahrhunderts wird sie als Mukatschewo zum ersten Mal erw\u00e4hnt. Ihre Burg taucht 1311 in den Urkunden auf. Die Stadt Mukatschewo wurde 1241 zur Zeit vom K\u00f6nig [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34"}],"collection":[{"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56,"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34\/revisions\/56"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/munkacs-diocese.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}